Über uns

Sonstiges

Trotz aller sachlichen Verpflichtung und ernsthafter Vereinsarbeit in den vergangen 25 Jahren hat sich so manche spontane Idee aus dem Gründungsjahr bis heute durchgesetzt. So ist z. B. die Höhe des Mitgliedsbeitrages der aktiven Mitglieder vom Bartwuchs abhängig. Ein bartfreundliches Mitglied (z. B. mit Vollbart) muss dadurch wesentlich weniger Beitrag entrichten als ein Schnurrbartträger.

Eine Kuriosität der damaligen Zeit ist sicherlich auch die 3.- DM Regelung bei Sitzungen, nach der ein unentschuldigtes oder zu spät kommendes aktives Mitgliedes diesen Betrag in die Clubkasse zahlen muss.

Seit 1977 diente das Bart-Club-Heim als Treffpunkt für die Mitglieder des Clubs. Hier wurden fortan Versammlungen abgehalten, Feste gefeiert und durch diverse Diskussionen so manche Probleme gelöst. Den wohl größten Wunsch nach einem eigenen Clubheim konnte sich der Verein im Jahr 1993 erfüllen. Seither fanden fast alle Veranstaltungen des Clubs auf eigenem Grund und Boden statt.

Mit den Festlichkeiten zum 25. Gründungsjahr im September 1997 auf eigenem Anwesen gehen ca. 4 Jahre intensiver Arbeit an Haus, Hof und Scheune zu Ende. An dieser Stelle sei nochmals allen Helfern recht herzlich gedankt.

Den Rückblick in die ereignisreiche Vergangenheit des Bartclub 1972 e.V. verdanken wir den Schriftführern, unter anderem auch unserem Gründungsmitglied Walter Schmitt, der am 14.11.1986 durch einen tragischen Verkehrsunfall ums Leben kam. Durch seinen unermüdlichen Arbeitseinsatz, gepaart mit Sachverstand, sind erst viele unserer Arbeitsleistungen möglich geworden.

So kann man heute sagen, früher hatten die Mitglieder des B-C-A den Unternehmungsgeist der Jugend, durch den der Verein Jahr für Jahr älter wurde. In der Gegenwart aber werden wir durch die Erlebnisse jener Jahre und den Rückblick an viele schöne gemeinsame Stunden in der Zukunftsarbeit für den Bartclub bestärkt.

Jubiläen

Am 04. und 05. September 1977 wurde erstmals ein Vereinsjubiläum, der 5-jährige Geburtstag des B-C-A gefeiert.

Das 10-jährige Gründungsjubiläum vom 27.08. bis 30.08.1982 wurde durch eine 4-tägige Veranstaltung im Festzelt gebührent gefeiert. Höhepunkt waren damals eine Reportage über den Club und ein Interview des Vorstandes durch die “ Radiowelle Mainfranken “ Würzburg, die den Bartclub als außergewönlichen Verein darstellte. Mit dem Auftritt des Jugendmusikcorps der Stadt Bad Kissingen am Sonntag endete die Feier.

Weitere Jubiläumsfeiern fanden statt:

Am 19.09.1987 zum 15-jährigen Bestehen mit Prämierung des längsten Bartes in der Festhalle und angebautem Festzelt.

Am 11. und 12.09.1992 zum 20-jährigen Bestehen in der Festhalle, damals erstmals mit einem Beatabend am Freitag.

1996

Am 1996 fertiggestellten neuen Kindergarten beteiligte sich der Club und leistete für Pflasterarbeiten ca. 200 Arbeitsstunden.

1989

Ein weiterer Höhepunkt im kulturellen Bereich war die Restaurierung der Grotte am Schafhof. Nach ca. 150-stündiger Arbeit konnte die Grotte am 23.7.1989 durch Herrn Pfarrer Stöcklein eingeweit werden. Im Rahmen dieser Aktion wurden auch die Sitzflächen der beiden Bänke erneuert und die Mauer an der Grotte restauriert. Die gesamten Materialkosten von ca. 1800 DM wurden vom Bartclub übernommen. An dieser Stelle möchten wir uns nochmals recht herzlich bei Hrn. Harald Gessner für das unentgeldliche Anfertigen des Grottenvordaches bedanken.

1988

Für die Renovierung der Kreuzwegbildtafeln am Kirchberg stiftete man die Kosten der 10. Station in Höhe von 765 DM.

1987

Am 06.12.1987 besuchte der Bartclub-Nikolaus die älteren Ortsbürger anläßlich des Seniorentages in der Festhalle. Jedem anwesenden Mitbürger wurde durch den Nikolaus und Ruprecht ein kleines Geschenk überreicht.

1985

Im Jahre 1985 wurde das Kriegerdenkmal an der Saalebrücke ( mit freundlicher Unterstützung von Bürgermeister Erhard Tillemann und Ludwig Kolb ) in ca. 450 Arbeitsstunden durch die Mitglieder vollständig renoviert. Die Materialkosten in Höhe von 2.500 DM wurden ebenfalls übernommen. Die Bauleitung hatte Walter Schmitt.

1980

1980 beteiligte man sich an der teilweisen Finanzierung der Festhalleneinrichtung und erbrachte dazu 8.000 DM. Des öfteren wurde auch im Laufe der Jahre der Sand im Kindergartenspielplatz durch die Mitglieder erneuert und manchmal auch die Materialkosten in Höhe von ca. 500 DM übernommen.

1980 beteiligte man sich an der teilweisen Finanzierung der Festhalleneinrichtung und erbrachte dazu 8.000 DM. Des öfteren wurde auch im Laufe der Jahre der Sand im Kindergartenspielplatz durch die Mitglieder erneuert und manchmal auch die Materialkosten in Höhe von ca. 500 DM übernommen.

1979

Am Nikolaustag 1979 bescherte der Nikolaus des Bartclub die Kinder vietnamesischer Flüchtlinge in Münnerstadt. 40 Kinder erhielten eine Geschenktüte im Wert von je 10 DM, der betreuende Pater ein Paar Winterschuhe.

1977

Im Sommer 1977 konnte der Club als besondere Attraktion des Kindergartenfestes eine in ca. 180 Arbeitsstunden selbstgefertigte Holzeisenbahn für die Kinder übergeben (Materialwert ca. DM 800).

1975

1975 wurde in ca. 90 Arbeitsstunden von den Mitgliedern die total verwucherte Friedhofsmauer ( oberer Teil der Mauer ) von Gestrüpp und Unrat gereinigt, und im gleichen Jahr konnte dem Ortspfarrer ein Betrag von 480 DM für die Renovierung der alten Klosterkirche übergeben werden.

1974

In den darauffolgenden Jahren beschloss man, nun den Sinn des Vereins zu unterstreichen, indem man zusätzlich kostenlose Leistungen für die Dorfgemeinschaft erbrachte. So wurde im Jahr 1974 ein Ostertanz abgehalten Der Reinerlös wurde dem Kindergarten zur Anschaffung von Spielzeug gespendet. Im gleichen Jahr wurde dem SV Aura ein Wanderpokal gestiftet, der bei der Sportplatzeinweihung 1982 zum letzten Mal ausgespielt wurde und heute das Vereinsheim des FC Wittershausen ziert.

1973

Mit großem Eifer ging man in den darauffolgenden Monaten ans Werk. So traf man sich in der Zeit regelmäßig jede Woche zu Versammlungen. Es wurde eine Satzung ausgearbeitet, in der die notwendigen Richtlinien niedergeschrieben wurden. Die Aufgabenstellung war dabei einer der wichtigsten Punkte. So beschloss man als Bartclub alte Dorfbräuche wieder aufleben zu lassen und z.B. den Gögerausschlag, den Nikolausbesuch der Dorfkinder oder auch der Entzündung des Sonnwendfeuers wieder ins Leben zurückzurufen.

Bereits am 21.12.1973 trat der Bartclub der Faschingsgemeinschaft Aura bei und beteiligte sich seitdem bei fast allen Faschingsumzügen mit einem Wagen oder einer Fußgruppe.

1972

Im Jahr 1972 war nach Auflösung der Kolpingsfamilie Aura für den größten Teil der damaligen Dorfjugend eine schöne Zeit der Zusammengehörigkeit zu Ende gegangen. Als gemeinsamer Treffpunkt war lediglich das Stammlokal, die Weinstube „Zimmer Liesl“ übriggeblieben. Hier traf man sich regelmäßig, hier wurde diskutiert, gefeiert und dabei so manches Problem gemeinsam gelöst.

Als man am 08. September 1972 wieder einmal im Lokal zusammensaß, war plötzlich das Thema, einen eigenen Club zu gründen, in aller Munde. Kurzentschlossen wurde ein Vereinsname gesucht. Von verschiedenen Vorschlägen gefiel der Name „Bartclub“, nicht zuletzt bedingt durch den damals wieder in Mode gekommenen Bart, am besten. So wurde an diesem Abend der Bartclub 1972 Aura/Saale ins Leben gerufen.

Sicherlich wurde innerhalb des Vereins in den vergangen 20 Jahren nicht nur gearbeitet, nein, es wurde auch gefeiert und so mancher Kontakt zu anderen Vereinen geknüpft, z.B. Füsilier-Garde des MCC Mainz, Bundeswehr Hammelburg IV. Inspektion, Kellergeister Tramin Südtirol, Wilde Liga Ramsthal, T-Stube Hammelburg, Junggesellen Kützberg, Schützenverein Hambach, Kravattenclub Stammheim, EU-KA-GE Euerdorf, Hühnerjäger Hambach, und diverse andere Vereine.